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Zetus
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1. Hier und da. Heute und morgen. - 07/11/2008 23:31 Was für ein Tag, dachte sich Zetus. Raus aus den Roots, schnell noch ein paar Schmuckstücke gebaut und dann nach Loria zum entspannen. Ja, es war wieder einer dieser aufregenden Abende auf dem Aussenposten der Cutes. C.a.e.d.e.s hatte wieder eingeladen. Das hiess für uns wieder Sonnenöl und Strandmatten einpacken, den Sonnenuntergang geniessen und die Runden hochzählen. Aber irgendwie ging Zetus der Gedanke nicht aus dem Kopf, das er diese Zeit sinnervoller hätte nutzen können, aber vielleicht ist das auch nur ihre Art zukämpfen. Merkwürdige Taktik, aber so soll es wohl sein. Zetus drehte sich noch einmal auf den Rücken, schloss die Augen und gönnte sich ein kleines Nickerchen.

Post geändert von: Zetus, am: 08/11/2008 12:55
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Zetus
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2. Hier und da. Heute und morgen. - 08/11/2008 12:54 Ein lautes Britzeln und Zischen riss Zetus aus den Schlaf. In einiger Entfernung konnte er Gerder bei der Jagd beobachten, aber hier auf dem Aussenposten war er in Sicherheit. Zetus hatte doch tatsächlich den angekündigten Aussenpostenkampf verschlafen. Ein kurzer Blick auf Namensschild bestätigte ihm, das noch alles in bester Ordnung war. Nun war es aber Zeit aufzubrechen und nutzte den Teleportationspakt für Thesos, schlüpfte in seine Buddlerklamotten und reiste weiter nach Dyron, wo Gargo ihn vielleicht schon mit weiteren amüsanten Geschichten aus der Welt der Diplomatie erheitern konnte.

Post geändert von: Zetus, am: 08/11/2008 12:56
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Zetus
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3. Hier und da. Heute und morgen. - 12/11/2008 17:50 Was zuvor geschah...
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Zum Teufel nochmal, was für ein Krach, dachte sich Zetus. Er war vor einiger Zeit nach Thesos gezogen um die Ruhe und Abgeschiedenheit zu geniessen. Da war es wieder, ein Klopfen. Ein Klopfen wie auf Metall. Dann auf einmal ein dumpfer Klang, ein mürrisches Knurren. Das musste Zetus sich anschauen. Er folgte dem Klopfen, das aus Richtung des Stalles kam. Stille kehrte wieder ein. Am Stall angekommen, konnte er niemanden ausmachen. Aber Halt, etwas war anders. Da hing etwas an der Seite Stalles. Ein Zettel. Konnte eigentlich nichts wichtiges sein, da hier in Thesos selten Homins anzutreffen sind, ausser ein paar Buddler, die den überfüllten Spots in Dyron aus dem Wege gehen.

So, so. Phazer war zurück. Zetus musste lächeln. Ein Held aus vergangenen Zeiten macht wieder die Gegend unsicher. Zwei Worte fielen Zetus ins Auge. Zwietracht und Neid. Und wieder musste Zetus lächeln. Er hörte sich selber leise sagen :"Nein Phazer, es waren sicherlich nicht Zwietracht und Neid, es sind eher ..". Zetus stoppte, als er merkte, das er nicht mehr alleine war. Somit blieben diese Worte ersteinmal unausgesprochen. Vorerst.

Ein letzter Gedanke schoss ihm noch durch den Kopf. Einer Sache kann Phazer sich sicher sein. Es gibt viele Homins, die sich dem rechten Glauben verschrieben haben, gemeinschaftlich zu handeln, sich ein Fünkchen Ehre bewahrt haben und nicht willenlos jedem Aufruf einzelner Homins folgen.

Schmunzeln ging Zetus Richtung See, um dort den Rest des Tages zu geniessen.
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Zetus
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4. Hier und da. Heute und morgen. - 15/11/2008 10:53 Die letzten Tage ließ Zetus sich selten in der Öffentlichkeit blicken. Es fiel ihm schwer sich aufzuraffen, um mit den Aufgaben fortzufahren, die ihm auferlegt wurden. Seit kurzer Zeit beherrscht er zwar den meisterlichen Rohstoffabbau in seinem Heimatland und hat auch sein Handwerk im Rüstungsbau vorangetrieben, doch auch das konnte ihn nicht wirklich motivieren. Aber so konnte es nicht weitergehen, das wusste er selber und so beschloss er eine Lösung zufinden.

Sein Blick wanderte über See in Thesos in Richtung eines jagenden Ocyx Rudels. Er beobachtete sie ganz genau, wie sie ihr Beute aussuchten. Mit geübten Blick fanden und umkreisten sie das schwächste Tier. Dieser Kreis wurde nun langsam immer enger gezogen, bis es keinen Ausweg mehr für das ausgesuchte Beutetier gab. Sie verstanden sich Blind und griffen alle gleichzeitig an, nur der Rudelführer beobachte das Geschehen aus einigen Metern Entfernung. Das Beutetier hatte in keinem Augenblick auch nur den Hauch einer Chance gehabt. Die Ocyxe traten zurück und der Rudelführer ging langsam und fauchend auf die nur noch leicht atmende Beute zu. Ein Gurgeln war aus seinen Rachen zuhören. Er riss sein Maul auf und eine gewaltige Flamme der Zerstörung bereitete dem Beutetier ein schnelles Ende. Was Zetus jedoch immer wieder bei diesem Spektakel verwunderte ist, das diese wilden und bösartig wirkenden Kreaturen, eine funktionierende Gruppe sind. Selbst die Verteilung der Beute lief nach einem bestimmten Muster ab. Die Schwächsten des Rudels, meistens die Jungtiere, durften sich zuerst etwas nehmen, dann die Ältesten usw.. Sie verstanden es, den Nachwuchs zu pflegen und die Efahrung der Ältesten zu sichern. Alle wurden versorgt und nicht ein Ocyx des Rudels würde auf die Idee kommen, sich mehr zunehmen, als nötig.

Wer genau hinschaut, kann viel lernen, dachte sich Zetus. Doch genau hinschauen will gewollt sein. Auch er werde in Zukunft noch genauer hinschauen und ging zu seinen Packern um seine Ausrüstung zu prüfen.

Post geändert von: Zetus, am: 15/11/2008 11:10
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Zetus
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5. Hier und da. Heute und morgen. - 31/01/2009 17:06 Krachend fiel die Tür ins Schloss. Verdammt noch mal, dachte sich Zetus. Nun gut, es war ihr Land und somit auch gutes Recht es zurückzufordern und das mit Erfolg. Aber das in Fyros ein Aussenpostenvon von Karavan gehalten wird und das schon über eine lange Zeit, schmerzte sehr. Zu lange stand dieser hochtechnisierte Bohrer auf Kamiland. Durch einen Hinterhalt haben sie ihn an sich gerissen und mit einigen billigen Taschenspielertricks auch behalten. Doch wir werden ein Auge drauf haben, wir werden sie aus Fyros vertreiben. Zetus schmiss seine Ausrüstung, die auch schon bessere Zeiten gesehen hatte, in die Ecke und überlegte was nun zutun ist. Viele Homins wurden nicht mehr gesehen, ja sogar eine eine Gilde wechselte die Fraktionszugehörigkeit aus Gründen des Gleichgewichtes. Aus Grüden des Gleichgewichtes, Zetus wusste nicht ob er heulen oder lachen sollte. Sein Land, seinen Glauben verraten. Nein so etwas würe für ihn nicht Frage kommen. Aber die Karavan nahmen sie gerne in ihren Reihen auf. Ihnen ist jedes Mittel Recht, das sie auf ihrem Weg zum Ziel näher bringt. Hass stieg in ihm auf, doch er wusste auch, das Hass die Kamis nicht weiterbringen kann. Was ihnen fehlte ist Einigkeit, Vertrauen zueinander und das Gefühl, nein die Gewissheit nicht nur auch ausgenutzt zu werden.
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Zetus
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6. Hier und da. Heute und morgen. - 05/05/2009 15:10 Irgendwie zog es Zetus in die Agora. Oft war er hier nicht anzutreffen, aber wo er schon mal hier war, wollte er einen Blick auf die Protokolle des Akenaks werfen. *Zetus runzelte die Stirn* Er lass von Verbreitung und Wahrung des Wissens der Fyros, Mektoubs die Haus- und Gildeneingänge versperrten, Förderung des Handels und von Sicherung der Wasserversorgung. Durchaus wichtige Themen *Zetus lächelte oder war es eher ein Grinsen*, wahrlich wichtige Themen, um die sich ein Volk wie die Fyros vorrangig kümmern sollte. Aber nun denn, warum sollte dieser Rat, der aus einem grossen Teil jener besteht, die auch innerhalb der Kamifraktion die Fäden zieht, sich mich Aufgaben betrauen, die schier unmöglich sind. Wurde nicht jedem Homin erst vor kurzem, unabhängig seiner Glaubensrichtung, die Kitinbedrohung, die Hinterhältigkeit der Marodeure und letztendlich die Bedrohung durch das Goo vor Augen gehalten. Müsste nicht die Suche nach neuen Waffen, Rüstungen und Materialien vorrang haben und die Erforschung von Heilmitteln gegen Gooinfektionen gefördert werden. Auch wird es höchste Zeit, das den Banditenlagern, die ihre Zelte seit Jahren direkt vor Pyr aufgeschlagen haben, endlich der Prozess gemacht wird. Aber Nein und warum auch, es ist ja einfacher harmlose Packtiere des Platzes zuverweisen und Gilden, die eine kritische und offene Meinung vetreten, dem politischen Geschehen fernzuhalten. Wie dem auch sei, wir werden weiterhin ein wachsames Auge auf das politische Treiben in Fyros und auf Atys haben, und wenn nötig, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Misstände zu beseitigen und sei es letzendlich mit Gewalt, was wir nicht hoffen und priorisieren. Zetus holte ein Stück Pergament hervor und kritzelte ein paar Namen darauf. Namen von Gildenanführen, von den er wusste, das sie loyal und bereit sind, für die wahre Sache zu kämpfen. Aber es wird schwer werden, sehr schwer sie unter einem Dach zu vereinen. Herrschte doch zuviel Unsicherheit und Misstrauen unter den Gilden und Homins. Er musste mit Gargo sprechen und ihm davon berichten, löste ein Teleportionspakt nach Dyron. Dort angekommen, lächelte er dem Kami freundlich zu und sprach leise zu sich: "Auch euch Kamis haben wir Auge" und verschwand in Richtung des Lagerfeuers, wo er sicherlich Gargo antreffen würde.
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7. Hier und da. Heute und morgen. - 21/05/2009 20:23 Leider läuft alles etwas schwieriger als geplant. Aber es gab wichtigere Dinge auf Atys, die zuerst erledigt werden mussten. Zum einen musste einer seltsamen Erkrankung eines Zorai durch das Goo nachgegangen werden, zum anderen wurde von Zwischenfällen in den Ländern von Umbra berichtet. Auch ist ein alter Bekannter wieder aufgetaucht, der sich derzeit bei vielen Homin dadurch unbeliebt macht, das er die Zorais als einzig wahre Rasse darstellt. Neferath ist sein Name und er ist Anführer der Gilde Xiánjin shú yong Xiáo. Einige Male hatte Zetus an seiner Seite gekämpft und muste feststellen, das seine Worte ebenso eine Macht inne hatten, wie sein Magieverstärker. Doch so wie die letzten Tage hatte er ihn noch nie erlebt. Wo war er die vergangenen Wochen, Monate? Was ist mit ihm passiert? Irgendetwas, irgendwer musste seinen Geist und Sinne verwirrt haben. Es wurde Zeit für ein ernstes Gespräch unter vier Augen.
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Zetus
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8. Hier und da. Heute und morgen. - 03/06/2009 18:18 Keine Spur von Neferath. Von Gargo hörte er, das er sich kurz blicken lies um Zetus zu sprechen, doch seitdem war nichts mehr von ihm zu hören. Man munkelt, Neferath wäre nur auf der Durchreise und hätte Zorai schon wieder verlassen. Aber so wie Zetus Nefertath kannte, brütet er schon wieder über einen teuflischen Plan aus. Wir werden früh genug wieder von ihm hören.

Die Zeit verstrich und Zetus führte eine kleine Inventur im Lagerraum der Gildenhalle durch. Ihm fiel dabei auf, das doch einige wichtige Materialien fehlten. So scheute er nicht die Arbeit, eine Liste der fehlenden Materialien anzufertigen und diese auf den Basaren und Märkten der Länder auszuhängen.

Die folgenden Wochen brachten leider nicht den erwünschten Erfolg. Bis auf ein paar sehr faire Direktlieferungen, für die Zetus auch sehr dankbar war, erreichten ihn nicht einmal Angebote. Damit wird jetzt Schluss sein, entfernte die Bestelllisten und rief den Gildenrat zusammen. Lange wurde diskutiert, aber sie kamen einstimmig zu dem Ergebnis, das sie versuchen werden einen Aussenposten zu übernehmen. Der Aussenposten wurde mit Bedacht ausgewählt. Die Wahl fiel auf den Aussenposten der Steppenwölfe und zwar aus dem Grund, weil dieser Aussenposten langsam zu verwaisen schien. Immer wieder reiste Zetus zu den Hochtürmen, um sich zu vergewissern, aber es war kein Mitglied der Steppenwölfe auffindbar.

Am Tag der Übernahme rechneten wir mit einer Gegenwehr durch die befreundeten Gilden der Steppenwölfe, doch es kam alles anders. Stachel, Mitglied der Steppenwölfe kam auf uns zu und teilte uns mit, das es eine freundlichen Übergabe und keine Gegenwehr geben wird. Nach der Aussenpostenübergabe verschwand Stachel so schnell wieder, wie er aufgetaucht.

Zetus lehnte sich an die alten Kisten und machte es sich am Lagerfeuer in Dyron gemütlich. Leise hörte er sich sagen:"Der erste Teil wäre geschafft".
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